23.11.2010Cottbus: Richtfest beim Landesamt für Bergbau

Neubau für Landesamt für Bergbau geht in den Endspurt

Das neue Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR) in Cottbus bekam heute die Richtkrone auf das Dach. Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski, Wirtschaftsstaatssekretär Henning Heidemanns, Dr. Klaus Freytag als Leiter des LBGR und Michael Tschauder, Leiter Baumanagement Süd-Ost des Brandenburgischen Landesbetriebs für Liegenschaften und Bauen (BLB) feierten heute gemeinsam das Richtfest des innovativen und umweltschonenden Gebäudes. Der BLB errichtet als Bauherr bis August 2011 ein Gebäude, das in doppelter Hinsicht innovativ ist und Maßstäbe setzen wird: Mit neuen Büroraumkonzepten und einer ökologischen Gebäudebewirtschaftung.

Räume nutzen und schaffen
Das Gelände der ehemaligen Fabrik mitten in Cottbus bot nicht viel Platz für das neue Gebäude mit Büroarbeitsflächen und Archiven für das Landesamt. Dennoch gelang es dem Architekturbüro Hampel, Kotzur und Kollegen, die Raumanforderungen des Landesamtes zu erfüllen. Dafür entwarfen die Architekten, das Landesamt und der BLB innovative Konzepte für die Raumnutzung. So entstehen zwei aneinandergefügte Teilbaukörper mit zweigeschossigem Archivbereich im Süden und ein sehr kompakter zweigeschossiger Bürobereich im Norden. Die neuen 14 Stellplätze befinden sich unter dem eingerückten Erdgeschoss. Der innovative Raumgewinn entsteht im Inneren des Gebäudes.

Die Büroflächen bestehen aus einer alternativen, offenen und fließenden Gliederung. Sämtliche Bereiche werden ineinander verschachtelt und durch eingestellte auch zum Teil bewegliche Wandsysteme voneinander abgeschirmt oder miteinander verbunden.
„Für dieses Gebäude verzichten wir auf die herkömmliche Raumbedarfsplanung mit Einzelbüros. Das spart nicht nur Platz und Kosten, sondern schafft auch Raum für eine transparente, offene und effiziente Zusammenarbeit innerhalb des Landesamtes“, berichtet Michael Tschauder.

Einsparungen helfen beim Energiesparen
Die Kosteneinsparungen durch die offene Arbeitsplatzgestaltung liegen bei 15 Prozent, die genutzt wurden, um das Gebäude auf einen energetischen Top-Zustand zu bringen. Die Energieverbrauchswerte des Gebäudes liegen im Niedrigenergiehausbereich. Eine dicht schließende Fassade in Kombination mit dreifach verglasten Fenstern sorgen für niedrige Werte.
„Die Lüftung nutzt eine Wärmerückgewinnung, so geht kaum Energie verloren. Und für die Klimatisierung nutzen wir Geothermie, die im Sommer die Kühle und im Winter die Wärme bringt. Das erzeugt weder Schadstoffe, noch CO²-Emissionen“, erläutert Michael Tschauder.

Bilder der Veranstaltung finden Sie in unserer Bildergalerie.

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